Fernande Brachmond, geboren 1961, stammt aus Bilsdorf. Sie lebt mit ihrem Ehemann Charles Marx und ihren drei Töchtern in Bavigne. Fernande Marx ist die erste Direktorin des Naturparks „Ouwersauer” und kommt 2001 bei einem tragischen Autounfall ums Leben.
Viele Jahre lang engagierte sie sich leidenschaftlich für die lokale Entwicklung und setzte sich für partnerschaftliche Zusammenarbeit, das gemeinsame Zugehörigkeitsgefühl der Einwohner und interkommunale Projekte ein. Die Mobilisierung der Bevölkerung für den Naturpark lag ihr besonders am Herzen.
In einem Leitartikel der Parkzeitung schrieb sie: „Der Naturpark wird niemals ein abgeschlossenes Projekt sein, sondern muss als ein fortlaufender Prozess betrachtet werden, in dem alle Konzepte und Maßnahmen darauf abzielen, die natürliche, soziale und kulturelle Umwelt der Einwohner zu erhalten und weiterzuentwickeln.”
Im Naturpark wird ihr Werk fortgesetzt und die von ihr ins Leben gerufenen Initiativen werden weiterentwickelt, wobei der von ihr definierte Geist gewahrt bleibt. Die Marke für regionale Produkte „vum Séi“ ist mittlerweile in allen Einkaufszentren Luxemburgs vertreten. Das Solarboot ist zu einem wichtigen Element der Umweltbewusstseinsbildung und des touristischen Angebots der Region geworden. Die Bildhauersymposien in Bilsdorf und Lultzhausen haben Früchte getragen und neue Aktionen hervorgebracht, wie beispielsweise das Projekt „Waasserzeechen“ in Insenborn.
In Anerkennung ihrer Verdienste beschloss der Gemeinderat von Rambrouch im Februar 2023, eine Straße nach ihr zu benennen.
Quellen :
● Fernande Brachmond - Reckbleck an Ausbleck - Commune de Rambrouch
● https://lb.wikipedia.org/wiki/Fernande_Brachmond
● https://rambrouch.lu/wp-content/uploads/2023/03/2023.04.13-FR.pdf